ARBÖARBÖbesorgtbesorgtüberüberSparsamkeitSparsamkeitvorvorSicherheitSicherheit

ARBÖ besorgt über Sparsamkeit vor Sicherheit

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Im letzten Jahr hat der ARBÖ Kärnten insgesamt an die 20.000 Fahrzeuge einer Begutachtung gemäß §57a Kraftfahrgesetz (KFG) unterzogen. Bei diesem Check zur Kontrolle oder umgangssprachlich auch „Pickerl-Überprüfung" geht es in erster Linie darum, ob ein Fahrzeug auch wirklich verkehrs- und betriebssicher ist. Bei der Feststellung von schweren Mängeln müssen diese umgehend behoben und die Begutachtung darauf hin wiederholt werden. 2011 passierte dies leider ziemlich oft, da im Vergleich zum Vorjahr die schweren Mängel um zwei Prozent zugenommen haben (von 13 auf 15 Prozent). Thomas Jank, Kärntens ARBÖ-Geschäftsführer, sieht diesen Anstieg mit Sorge: „Der enorme Spardruck lässt die Menschen nun ganz offensichtlich auch immer öfter an der Sicherheit ihres Fahrzeuges sparen." Dabei sind die Bremsen mit 32 Prozent klare Nummer eins bei den Mängeln. ARBÖ-Technikchef Günther Friesacher dazu: „Ob vom Rost gezeichnete Bremsscheiben, verschlissene Bremsklötze oder defekte Bremsschläuche, die Liste der Probleme in diesem Bereich ist lang." Dahinter liegen auf Platz zwei bei den Mängeln mit 25 Prozent das Fahrgestell, wobei auch hier der Rost eine zentrale Rolle spielt, und auf Platz drei mit knapp 20 Prozent Achs- und Reifenschäden. Dabei wurde beim ARBÖ die Erfahrung gemacht, dass die Pickerl-Überprüfung, vor allem im ländlichen Raum, wo viele Menschen auf ihr Auto angewiesen sind, für immer mehr Menschen eine existenzbedrohende Hürde darstellt. Bei durch die Überprüfung festgestellten gröberen Mängeln empfiehlt es sich daher, Kostenvoranschläge für die Reparatur bei verschiedenen Werkstätten einzuholen und dann die Preise zu vergleichen.



Foto: ARBÖ/KK


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